Reisetagebuch Teil 61…gelbe Birkenwälder, frostige Nächte, Regen und mystische Nebelschwaden…

Frühmorgens starten wir (OHNE KOPFSCHMERZEN!!!) von Penticton in Richtung Norden. Zuvor tranken wir noch einen starken Kaffee mit Dick, der natürlich währendessen seinen Truck (via Knopfdruck (via Fernsteuerung) versteht sich…) in der Garage starten musste, um es aufzuheizen!!! Einmal mehr kriegen wir beinahe die Kriiiiiiiese…aber diskutiere nie mit einem Canadier darüber, denn der winkt eh nur ab und lacht darüber…”Ahhhhh, who care’s?!?!?!”…Fazit: belehre nie einen Nordamerikaner, wenn es um Umwelt-Angelegenheiten geht Zwinkerndes Smiley , denn da stösst man nur auf harten Granit!!!

 

 

 

(Beim genaueren Beobachten entdeckt man eine Frau in einem Fischerboot, die am Stricken ist Zwinkerndes Smiley…sicherlich einen warmen Pullover, für den bevorstehenden Winter…)

 

Wir passieren einige Seen und Recreation Sites, doch keiner ideal zum Fischen…So fahren wir weiter und weiter…mit dem Ziel: Green Lake…Herrlich, wie sich die Birken nun langsam gelb verfärben. Es verleiht der Natur und Landschaft nochmals einen ganz besonderen Charme, vor allem bei diesem traumhaften Wetter.

 

 

 

 

Wir fahren den ersten Campground an, GESCHLOSSEN, den zweiten, GESCHLOSSEN…das kann ja heiter werden!!! Kaum ist der Labor Day vorbei, die Schüler wieder zurück in der Schule, schliessen rundum die Campingplätze für dieses Jahr, SAISONENDE…Super, dabei haben uns die Einheimischen erzählt, dass dann die schönste Jahreszeit beginnt und dann vor allem alle Rentner unterwegs sind, denn die kriegen dann die Spots zum halben Preis.

Als wir uns innerlich schon darauf eingestellt haben, unser Auto irgendwo im nirgendwo zu parken, denn nun sind wir definitiv zu müde um noch weiter zu fahren, da gelangen wir doch noch zu geöffnete Pforten. Smiley mit geöffnetem Mund

Herrlich, wir sind erleichtert, denn vor 2 Jahren waren wir schon hier und lieben dieses malerische Plätzchen. Kaum haben wir jedoch unser Nachtessen vertilgt, da dröhnt schon Nachbars Generator, und stört unsere Ruhe und Idylle…wir schauen rüber Vor Wut kochen  und können es kaum glauben, das ältere Ehepaar hat sich gemütlich in ihre Campingstühle verpflanzt, die Beine bequem auf die hölzerne Bank hochgelagert und vor ihnen auf dem Esstisch steht eine unterhaltsame Flimmerkiste!!! Was für ein Campingfeeling!!! Reicht es nicht schon, dass man sich sonst schon permanent von all dem Nonsens, all den Soaps und bad News berieseln lässt, ist es nicht gerade beim Campen schön, umgeben von der herrlichen Natur dem allem für eine Weile zu entfliehen und auf diesen Konsum zu verzichten? Wir sind schlichtwegs schockiert!!!

 

 

Die Nacht ist ziemlich frisch und Regen kündigt sich an…eigentlich alles nicht so schlimm, doch als der Nachbar auf der anderen Seite am Morgen auch noch das Gefühl hat, er muss seinen dröhnenden Generator einstellen, damit er in seinem Trailer die Heizung einstellen kann reichts uns und spontan entscheiden wir uns weiterzuziehen und irgendwo “neue, gute Nachbarn” zu finden Zwinkerndes Smiley

 

 

 

 

 

 

Via Clearwater führt uns die Strasse nochmals zum Mt. Robson und übernachten “wild” an dem See, wo Patrick vor etwa 2,3 Monaten auf dem Waldweg direkten Blickkontakt mit einem Schwarzbären hatte. Patrick versucht sein Glück nochmals eine Forelle zu fangen, doch ich bin eigentlich froh, dass er nicht erfolgreich war, denn unser Freund Dick hat uns mit reichlich Elch-Würsten und Elch-Gehacktem ausgestattet, und da wir ja nur mit einer Kühlbox ausgestattet sind, in der sich nicht immer genügend Eis befindet, wollen wir natürlich dieses leckere Fleisch besonders schnell verzehren…

 

 

 

Also brutzeln wir die aromatischen Würste und da wir nicht verwöhnt sind, verzehren wir sie ohne Beilage Zwinkerndes Smiley Das blutige Packpapier verbrennen wir gleich, um nicht nochmals einen Bären mit dem wohlduftenden Geruch anzulocken…

 

 

 

Am nächsten Tag besuchen wir ein weiteres Mal den Jasper Nat. Park…Reeeeeeeeeeeeeeeeeegen…Wir sehen eine grosse Herde Elche. Die balzenden Männchen buhlen um die Gunst der Weibchen, indem sie durch Mark und Bein gehende Röhr-Geräusche von sich geben…Herrlich, aber auch ein bisschen unheimlich…und mit ihrem mächtigen, eindrücklichen Geweih sind sie mir nicht so geheuer…vor allem weiss man nie so genau, in welche Richtung sie ausbrechen werden…Einige Touristen gehen viel zu nahe an diese Wildtiere heran, und bringen sich möglicherweise somit selber in grosse Gefahr…trotz Regen geniessen wir dieses einzigartige Schauspiel…

 

 

(hahahaha….unseren Freunden Dick und Eileen würde bei dem Anblick bestimmt schon das Wasser im Mund zusammenlaufen Smiley mit geöffnetem Mund )

Ein weiteres Mal fahren wir die Strasse zum Medicine Lake hoch…es erstaunt uns, wie sehr sich das Wasser zurückgezogen hat…anstatt einer herrlichen Spiegelung, blicken wir stattdessen in ein braunes Schlamm- und Morast Meer…

Eigentlich hätte der Wetterbericht schönes Wetter vorausgesagt, doch wie meist wenn wir im Nationalpark sind, ändert es ganz spontan und kurzfristig…immerhin, diesmal sind deutlich weniger Touristen unterwegs…wenigstens etwas Positives können wir dem Ganzen abgewinnen Zwinkerndes Smiley neeeeeee, neeeeeeeeeeeeeeeeeee, ganz so schlimm ist es nicht, wie es sich’s oft anhört…

 

 

Wir fahren nochmals den ganzen Weg runter nach Banff. Die herrliche Gelbfärbung der Laubbäume ist so intensiv, dass wir die trüben Regenwolken kaum wahrnehmen…

 

 

 

 

Zu unserer grossen Freude und Überraschung, erblicken wir unterwegs nochmals einen Schwarzbären, der sich genüsslich die Beeren von den Sträuchern abfrisst und das Gras “trimmt”…da wir diesmal leider sehr wenige Bären zu Gesicht gekriegt haben, schätzen wir diese einzigartige Beobachtung umso mehr…

 

 

Mister Petz erschreckt sich ab einem Geräusch und stellt sich augenblicklich auf seine Hinterbeine, anscheinend seine Erkundungs-Position…Zuvor dachten wir, dass es sich eher um ein kleineres “Plüsch-Exemplar” handelt, aber wenn er sich so in seiner gesamten Grösse hinstellt, wirkt er schon nochmals um einiges mächtiger und bedrohlicher…ja, ja, da muss man immer schön wachsam bleiben, um möglichst schnell zu reagieren, um dann kräftig aufs Gaspedal zu treten…Irgendwann wird es ihm dann aber zu bunt, rennt davon und versteckt sich irgendwo im Dickicht…

 

 

Nach nur einer frostigen Nacht in Banff fahren wir wieder hinunter Richtung Revelstoke…zwischendurch stoppen wir mal und vertreten uns die Beine. Überall Pilze, daran kann man auch sehen, dass der Herbst langsam Einzug hält…und natürlich die dichten Nebelschwaden dürfen auch nicht fehlen…eine Mischung aus Mystik und Weltuntergang…

 

 

 

Etwa 30 km entfernt von Revelstoke, entlang des Revelstoke Lakes stossen wir auf einen friedlichen Campingplatz…schön angelegt, direkt am Wasser und kaum Menschen…und Fische scheint es auch keine zu haben Zwinkerndes Smiley Aber kein Problem, zu Essen haben wir noch reichlich und langsam aber sicher müssen wir unsere Vorräte aufbrauchen…

 

 

 

 

Am folgenden Tag wollen wir nochmals einen Besuch beim Adams River machen, um den Salmonrun zu bewundern. Wir sind schon sooooo gespannt und voller Vorfreude…Denn erst gestern hat uns ein in Revelstoke lebendes Paar erzählt, dass mittlerweile der gesamte Fluss/ See rot sein muss und sich überall Bären, Adler, Füchse, Coyoten, etc, herumtummeln, in der Hoffnung, eine fette Beute zu machen und Fettreserven für den kommenden harten Winter/ resp. Winterschlaf anzulegen. Umso grösser waren natürlich auch unsere Erwartungen, denn bildlich konnten wir uns das schon sehr gut vorstellen und ausmalen…Was für ein Highlight!!!

Also die Tatsache sah etwas später so aus: Als wir hinfuhren, waren wir schon mal überrascht, obwohl es heute Sonntag ist, wie wenig Verkehr es hat…Vor dem Scotch Creek parkte gerade mal ein einziges Auto…????????…Als wir schliesslich einen Blick in den Fluss werfen, sehen wir gerade mal noch ein paar kümmerliche Lachse sich darin herumtummeln… Trauriges Smiley DIESES Bild entsprach überhaupt nicht unseren Vorstellungen, noch unseren Erwartungen Weinendes Smiley

Okay, eine Chance haben wir noch, den Adams Lake…doch als wir uns dem riesigen Parkplatz nahen, erahnen wir bereits “nichts Gutes”…denn auch er ist ziiiiiiiiiiiiiiiiiiemlich leeeeer…Eine grosse Tafel weist uns schon darauf hin, dass die Lachse noch nicht angekommen sind, erst Anfang Oktober…schade, denn soviel Zeit haben wir leider nicht mehr…

 

 

Etwas oder eher ziemlich enttäuscht, weil wir zu grosse Erwartungen hatten, entscheiden wir uns wieder runter an den Vaseux Lake zu fahren…Der nächtliche Ruhestörer, der Bär, scheint sich wieder verzogen zu haben…So verbringen wir nochmals einen gemütlichen Tag mit Fischen, bevor wir am nächsten Tag ein letztes Mal Dick und Eileen kurz in Penticton besuchen…zum einen, um uns “definitiv” von ihnen zu verabschieden und zum anderen, um ihnen einiges von unserm Inventar zu vermachen…unser Fischerzeug, all die Boxen, die Kühlbox (Dick hat uns dafür eine seiner ur alten mitgegeben, gefüllt mit leckerem Wild), etc…

Kurz vor dem Manning Park reissen wir einen Stopp, weil wir ein lauschiges, gut verstecktes Plätzchen sichten und zudem schon bald die Nacht einbricht. Eine Schotterstrasse führt von dem Highway weg, zu einem Fluss…gut versteckt und von der Strasse nicht sichtbar. Ebenfalls gut in den dichten Büschen versteckt, erspäen wir noch einen Nachbarn, ein älteres Pärchen in Begleitung eines Hundes. Höflich wie wir sind, gehen wir sie gleich begrüssen und stellen uns vor. Sie laden uns zu ihrem Lagerfeuer ein und so nutzen wir gleich die Gelegenheit, unsere Würste über dem Feuer zu grillen…Herrlich, so schmecken sie einfach am besten und danach stinken wir mal wieder wie zwei “Rauchknebeli”…egal, aber schön war’s…

 

 

Wehmut macht sich breit, denn solche wunderschönen Momente mitten in der friedlichen Natur, umgeben von netten Menschen, werden wir riesig vermissen, denn es wird unsere letzte Nacht in unserem Auto sein…. Weinendes Smiley 

Frühmorgens nehmen wir die letzten Km bis nach Vancouver in Angriff…unterwegs “verbraten” wir nochmals unsere letzten Würste, geniessen ein letztes Mal die Ruhe und die neugierigen, quirligen Streifenhörnchen…

 

 

 

…bevor wir uns ins Gross-Stadt-Getümmel wagen…Unsere Stimmung ist im Augenblick wie das Wetter: trüb und regnerisch…

Aber einmal mehr wissen wir, dass wir das Eine loslassen müssen, damit sich etwas Anderes, Gutes, ergeben kann…

12 Tage haben wir für Vancouver eingeplant, um unsere Auto zu verkaufen und zu erledigen, was wir zu erledigen haben…und natürlich, nochmals die tolle Stadt ein bisschen zu geniessen…

Glücklicherweise durften wir uns nochmals beim gleichen netten Paar einmieten, wie schon zu Beginn unserer Reise in Canada. Geoff ist unterwegs um Rennen zu organisieren und zu veranstalten, Amber, seine Freundin, wir ihn am nächsten Tag ebenfalls begleiten. So haben wir deren Wohnung alleine für uns, soviel Raum und Privatsphäre hatten wir schon lange nicht mehr…

Doch als wir das erste Mal den Kochherd betätigen, die Elch Würste (welche wir von unseren Freunden Dick und Eileen geschenkt erhalten haben) in die Bratpfanne legen, bildet sich sogleich eine mächtige Rauchwolke (SCHEISS-CHROM-PFANNE!!!). Im selben Augenblick, als wir an den Feueralarm denken, trillert es schon heftig, schmerzhaft in unseren Ohren!!! Ja wunderbar, dies haben wir (ganz genau genommen eigentlich ICH!!!) mal wieder toll hingekriegt!!!

Mir sind ja schon diverse Feuermelder bekannt, aus der Zeit, wo ich in verschiedenen Behinderten Institutionen gearbeitet habe. Da ist es in der Regel so, wenn man innerhalb von 3 Minuten die Meldung nicht zurücksetzt, geht der Feueralarm direkt zur Feuerwehr und die kommen dann mit Gehupe und Sirrene…jaaa, dass wollen wir mal nicht riskieren, doch wir haben keine Ahnung, wie dies hier funktioniert?!?!

Die Wohnung befindet sich zuobert in einem 4 stöckigen Haus, mit vielleicht je 20 Partien pro Etage…na super, zuerst lüften wir, dann halte ich meinen Kopf die Wohnungstür hinaus…rechts…dann links…doch keine Menschenseele scheint sich ausser uns über diesen unerträglichen Lärm zu stören…währendem schraubt Patrick den lauten Feuermelder von der Decke runter…ENDLICH RUHE!!! Smiley mit geöffnetem Mund…doch der Gehörschaden wird vielleicht für immer bleiben Weinendes Smiley …und als nach 20 Minuten noch immer keine Feuerwehr eingetroffen ist, beginnen wir uns langsam wieder zu entspannen…haha, ab sofort bereiten wir nur noch Salate zu Zwinkerndes Smiley , denn der bildet sicherlich keine Rauchentwicklung, wenn ich mit dem Schwingbesen die Salatsauce verquirle…

 

 

Unser Auto stellen wir ins Internet und preisen es in der Craiglist und KJJJJ (oder so ähnlich…) zum Verkauf an…Es ist ziemlich aufreibend. Eigenartige “Interessenten” melden sich…Einige machen mit uns Termine ab, blockieren somit unsere Zeit und erscheinen dann aber trotzdem nicht…Die einen haben eh kein Geld und wollen somit nicht in bar zahlen oder wenn sie bar zahlen würden, könnten wir dann wirklich diesem Geld trauen???

Ein Saudi-Araber macht eine Probefahrt und meint, dass irgendwas nicht stimmt…die Schaltung, der Motor, das Getriebe, was auch immer…Da wir ja ansonsten nie mit einem Automaten gefahren sind und eigentlich eh keine Ahnung von Autos haben, unser Fahrzeug aber immer einwandfrei gefahren ist und uns nie etwas auffällig erschien, haben wir “dem” auch keine besondere Beachtung geschenkt…

Da wir seinen Einwand aber ernst nehmen wollten und keinem ein defektes Auto verkaufen möchten, gingen wir dem Problem nach. Die beste Adresse dafür ist sicherlich direkt bei einer Dodge Vertretung reinzuschauen. Sie versicherten uns, dass das Auto in einem sehr guten Zustand sei, ausser, dass wir ein Radlager ersetzen müssten…Kostenpunkt: 500 Dollar. Sie machten uns eine Offerte von 4000 Dollar, wenn wir ihnen das Auto verkaufen wollen. Ja, wer weiss, vielleicht sind wir ja noch froh um dieses Angebot…aber ehrlich gesagt, erhoffen wir uns schon noch ein bisschen mehr Zwinkerndes Smiley

“Zuhause” passen wir nochmals unser Angebot im Internet an, machen den Defekt transparent und passen den Verkaufspreis an. Obwohl wir uns innerlich schon ziemlich dafür entschieden haben, es keinem privat zu verkaufen, weil wir damit eher nur noch mehr Ärger haben werden…und keine Lust mehr hatten, auf noch mehr zwielichtige Typen…

Einem letzten Interessenten wollten wir jedoch noch eine Chance geben…immerhin, er kam pünktlich zu unserem vereinbarten Treffen, war sehr freundlich, höflich und respektvoll…Dave, aus dem Iran…Er machte eine Probefahrt und hörte das Geräusch des angeschlagenen Radlagers heraus. Zwar zweifelte er doch noch etwas, dass es eventuell doch der Motor sein könnte. Doch wir versicherten ihm, dass wir dies bereits abgeklärt hätten und wenn er Zweifel hätte (was natürlich legitim ist…), dürfe er gerne die Dodge Vertretung anrufen…

Da er vor vielen Jahren bereits mal in der Schweiz war und es sehr mochte, meinte er nur, er vertraue uns und er möchte unseren Wagen gerne kaufen. Sicher, wenn wir noch etwas mehr Geduld gehabt hätten, hätten wir vielleicht noch einen etwas besseren Preis herausschlagen können, doch der ganze Ärger und Stress war es uns irgendwie auch wieder nicht wert und da uns Dave sehr sympathisch war, machten wir “Nägel mit Köpfen”.

Dave machte mir eine 200 Dollar Anzahlung, dann musste er Nachhause, um das restliche Geld zu besorgen. Etwa 2 Stunden später kam er mit dem öffentlichen Bus angereist, denn er wohnte weit ausserhalb der Stadt. Er hat bereits die Formulare der Versicherung besorgt, damit wir das Fahrzeug umschreiben konnten. Ohne irgendwelche Aufforderung hat er uns seinen Ausweis gezeigt und hatte auch keine Einwände, als wir fragten, ob es für ihn okay sei, wenn wir ihn fotografieren wollten…

Wir zählten die 5000 Dollar nach und die Noten schienen uns echt zu sein…nach diesem erfolgreichen Deal sind wir zum einen total happy, zum anderen aber auch total erledigt…Für uns war es wichtig, unser “Heim” an einen netten Menschen zu verkaufen, ansonsten hätten wir es zu einem Autoverkäufer gebracht, zu einem schlechteren Preis…Natürlich sind wir nun sehr erleichtert, dass wir unser geliebtes Heim verkaufen konnten, doch zum anderen sind wir nun wieder “heimatlos” Weinendes Smiley

 

 

Nun stellt sich uns aber ein ganz anderes Problem: wir haben nun 5000 Dollar cash in unserer Hosentasche…Wir klopfen an diverse Türen von Geldinstituten, fragen, wie wir denn nun das Geld auf unser Schweizer Bankkonto transferieren können??? Sie haben nur die Befugnis das Geld an eine andere Institution zu verschieben, aber auf kein Bankkonto, dies könne nur eine Bank machen…

So warten wir, bis Amber zurück ist und fragen, ob wir den Transfer über ihr Konto machen dürfen, was natürlich kein Problem für sie darstellt…Denn ansonsten hätten wir extra ein Bankkonto in Canada eröffnen müssen, um die Geldverschiebung vorzunehmen…und keine Ahnung, welche Schwierigkeiten dies wiederum mit sich gebracht hätte, da wir ja nirgends auf der Welt registriert sind, noch eine Niederlassung haben…

So geniessen wir noch ein paar lockere Tage, tummeln in der Stadt herum…schätzen Ambers Gesellschaft und die der lebhaften Oreo…es ist so spassig mit ihr herumzualbern, doch beim feurigen Spiel vergisst sie oft, wie scharf ihre Zähne sind….autsch…aber ein cooler Hund Smiley mit geöffnetem Mund ….schwarz, weiss, benannt nach einem Choko-Cookie…

 

Abends, nachdem wir gemütlich z’Nacht gegessen haben spielen wir noch stundenlange “Racco”…cooles Spiel…wenn man auch noch soooo müde ist, die Augen einem beinahe zufallen, hält einem der Eifer und die Spannung wach!

 

 

Die Tage vergehen einfach wie immer viel zu schnell und so heisst es schon bald wieder Abschied zu nehmen Weinendes Smiley good bye Amber, good bye Geoff and good bye Oreo…vielen Dank für alles und wir werden euch vermissen!!!

5. Oktober 2014Aufbruchsstimmung