Reisetagebuch Teil 68… dann 2 Wochen in die Karibik entfliehen…
Juuuup, wenigstens diesen Teil können wir etwas schneller abhandeln und von einer Fotoflut werdet ihr auch verschont!!!
1. Januar 2015…Wir fliegen mit der niedlichen Silver Star nach Tampa…Die kleine Propellermaschine fasst nur gerade mal etwa 40 Sitzplätze…
3 Nächte verbringen wir in Tampa, bevor wir schliesslich am 4. Januar zum 2. Mal auf eine Holland America einschiffen…Die Ryndam wird unser Zuhause für die nächsten 2 Wochen sein…Wir freuen uns auf Erholung, Sonnenschein, Wärme und natürlich auf gutes Essen
Da wir wie immer die günstigste Kabine wählen, kriegen wir jeweils an Bord “irgendein Restposten” zugewiesen. Diesmal staunen wir nicht schlecht, dass wir auf der 10. Etage wohnen dürfen, wo all die teuren Suiten sind. Wir haben natürlich schon eine “normale” Innenkabine, doch auf diesem Stock würde die etwa 400 Euro pro Person mehr kosten, als andere Innenkabinen einige Etagen weiter unten…Wäre ich nie bereit zu zahlen, aber wenn wir dieses Upgrade kostenlos kriegen sagen wir natürlich: Dankeschön!!! Der grosse Vorteil ist natürlich, dass ein Stock über uns bereits das Restaurant liegt und da wir uns wie immer vorgenommen haben, nie den Lift zu benützen, sondern stattdessen immer schön Treppen steigen, müssen wir uns nun auch nicht sonderlich anstrengen
Aber unseren Speckröllchen hätte es seeeehr gut getan!!!
Unser 1. Schock erhalten wir, als wir mal etwas genauer unsere “Reisekumpels” unter die Lupe nehmen…95% AMERIKANER (unseren absoluten Lieblinge!!! )…und deren Durchschnittsalter schätzen wir mal auf die gute 75!!! Gut, man muss auch deren Vorteil sehen, denn in einem wirklichen Notfall hätten wir ganz gute Überlebens-Chancen!!!
(ich weiss, ich weiss…ich bin manchmal schon böööööse
…hahaaa, aber meine Strafe kommt bald…)
Am folgenden Tag haben wir einen Stopp in Key West…na ja, ist halt Amerika…eine geklonte, touristische Stadt gleicht der anderen und wenn man eine gesehen hat, hat man somit gleich ALLE gesehen!!! Wie praktisch , so verpassen wir ja gar nichts und gehen in aller Ruhe und Gemütlichkeit ein Bierchen trinken
Dann folgen 2 Seetage…Wie immer auf diesen Schiffen, gibt sich das Personal des Spa-Bereichs, enorm viel Mühe neue Kunden zu gewinnen. Eigentlich bin ich überhaupt nicht interessiert, doch “Mister Coiffeur” ist sehr charmant und ein sehr guter Verkäufer (das mag wohl an seiner schwulen Ader liegen ) Er ist überhaupt nicht bescheiden und schwärmt von sich und seinen Fähigkeiten in den allerhöchsten Tönen!!! Wenn er nur schon halb so gut ist, wie was er anpreist, dann muss sich sein Ergebnis zeigen lassen können…
Mein letzter Friseurbesuch liegt nun schon wieder ein halbes Jahr zurück und es wäre schon mal wieder dringend nötig! Eigentlich wollte ich dies schon in Tampa erledigen, doch da war ich ziemlich skeptisch, weil sich in unserer Gegend vor allem Schwarze angesiedelt haben. Absolut nichts gegen Schwarze, doch deren Haare und deren Haarstruktur ist nun mal ganz anders…Weiss wirklich nicht so recht, ob das die richtige Adresse ist, um mir dort Strähnchen machen zu lassen??? Hätte ich nicht schon so viele schlechte Erfahrungen bei Coiffeuren auf dieser Reise gesammelt, so hätte ich den Versuch vielleicht gewagt…
Also, “Mister Coiffeur” ist Serbe und ich gebe ihm eine Chance…Ich erkläre ihm, was und wie ich es genau haben möchte…3 verschiedene Farben Mèches (grün, blau und gelb… )…gut aufeinander abgestimmt und NATÜRLICH soll es wirken!!! Zudem möchte ich viele feine Strähnchen…Alles klar soweit???
Gut, dann habe ich so das Gefühl, er hört mir schon mal nicht genau zu, weil ER ja bereits weiss, was das Beste für mich ist…Aber gut, vielleicht bin ich nur etwas überempfindlich gegenüber Friseuren?!?!
Während er mir meine Strähnchen macht und die Farben aufträgt, sitze ich abgewendet vom Spiegel…was ich schon mal wieder sehr speziell finde und mir gar nicht passt, denn ich möchte sehen, was er mit meinen Haaren anstellt!!! Noch mehr stutze ich dann aber, als er schon sooo schnell fertig sein soll!!! DAS kann ja kein gutes Ergebnis bedeuten
Na gut, abwarten…nach der Einwirkungszeit zupft er die Folien aus meinem Haar und wäscht mir anschliessend die Haare, doch es fühlt sich eher an, als würde er soeben einen “Boden schruppen”!!! Sehr unangenehm…Danach “duscht” er mich mit reichlich kaltem Wasser ab…Dann fragt er mich, ob er mir nun noch die Haare schneiden soll, denn sie hätten es nötig…Doch mein Bauchgefühl sagt mir und schreit : NEIN, NEIN, NEIN, ich will nicht!!! (waise Entscheidung…)
Er scheint nun ziemlich sauer zu sein (denn, so verdient er weniger an Provision…) und widerwillig macht er sich daran, mir die Haare zu föhnen. Da ich eine lange, lockige Mähne habe, beuge ich mich vornüber und er bläst mir mit so heisser Luft direkt ins Gesicht, anstatt mir die Haare zu trocknen…Es ist so was von unangenehm!!!…Er scheint mir alles andere als bei der Sache zu sein…Ich sage ihm, dass es mir viel zu heiss ist, er mir damit mein Gesicht verbrennt…. doch er murmelt irgendwas vor sich hin und ignoriert mich erfolgreich…
Schliesslich entlässt er mich von dieser Tortur…da meine Haare aber noch immer ziemlich feucht sind, kann ich das wirkliche Ergebnis noch nicht richtig sehen…doch wirklich zufrieden bin ich nicht damit…
Als ich zurück in die Kabine gehe, die Haare noch ganz trocknen lasse und das Resultat bei gutem Licht begutachten möchte, laufe ich beinahe Amok!!!
Frustriert, enttäuscht und “auf 180” laufe ich auf direktem Weg zurück zum “Beauty Salon” (das hat den Namen definitiv nicht verdient!!!) zurück. “Schwester Rabiata” (damit meine ich natürlich MICH) erklärt und zeigt dem Pfuscher, was alles nicht gut ist…Ich sage ihm, dass ich nun wie ein Streifenhörnchen aussehe und irgendwie mit einem Stinktier Ähnlichkeit habe!!! …und der Sack findet es noch lustig!!!
Ich könnte ihn durch den Fleischwolf drehen!!!
Er versucht nun noch zu retten, was zu retten ist…doch da kommt jegliche Hilfe zu spät…er schmiert wohl noch mal ein paar zusätzliche Strähnchen, doch das Ergebnis bleibt: SCHEISSE!!!
Ich bin wirklich deprimiert…soooo, dass ich am nächsten Tag an eine schriftliche Beschwerde einreiche…Fazit: wenigstens wird mir der Geldbetrag dieses Pfusches zurückvergütet…
Am 8. Jan. haben wir einen Landgang in San Juan, Puerto Rico…Im Hafen stehen noch weitere 5 Riesen-Dampfer, da kann man sich vorstellen, wie die Stadt mit Touristen überflutet sein muss!!! Aber da wir schon mal hier waren und es sich auch um eine amerikanische Insel handelt, obwohl die Puerto-Ricaner zum Glück noch ihre spanische Sprache beibehalten konnten, haben wir es schnell gesehen…
9. Jan…Charlotte Amalie, St. Thomas, US Virgin Island…eeeeendlich Beach
10. Jan…St. Johns, Antigua und Barbuda…und weils soooo schön ist gleich nochmals
11. Jan…Castries…St.Lucia…Heute Morgen um 6 Uhr dröhnt der laute Feueralarm durchs gesamte Schiff!!! Der schrille Ton geht einem durch Mark und Bein…Es handelt sich um KEINE ÜBUNG!!! Wenig später gibt der Kapitän via Lautsprecher bekannt, dass sich im Maschinenraum Rauch gebildet hat, der Grund dafür war, den Alarm auszulösen…und die gesamte Mannschaft, Crew und Passagiere unsanft aus dem Schlaf riss…Zum Glück waren wir schon wach, sonst hätten wir vor Schreck vielleicht noch ins Bett gepinkelt
So stehen wir also auf, Kleiden uns an und räumen den Safe…man weiss ja niiiiie…immerhin, mit der Schwimmweste anziehen warten wir noch etwas…
Wir sitzen auf dem Bett und warten auf die nächste Durchsage, die schon bald folgt…Der Kapitän gibt verschiedene Kabinennummern und Sektoren durch, die unverzüglich evakuiert werden müssen, da die Situation noch nicht unter Kontrolle sei!!! Es ist schon ein eigenartiges, mulmiges Gefühl…und einschätzen können wir es eh nicht, um jeglichen Panikausbruch zu vermeiden, würde im wirklichen Notfall der Kapitän wirklich die gesamte Wahrheit rausrücken?! Denke mal, eher nicht…Wir haben zwar weder Angst, noch Panik, einfach nur einen flauen Magen…
Etwa 20-30 Minuten später kam die erleichternde Meldung, dass es sich um kein Feuer handelt, sondern “lediglich”, dass irgendein “Verdampfer” eine Fehlfunktion hatte, dadurch Gas entweichen konnte und somit den Feueralarm auslöste…
Diese “Maschine” musste dann zwangsläufig runtergefahren werden…und so stand unser Pot also nur etwa eine Fahrstunde von St. Lucia entfernt im offenen Meer reglos stehen und begann dafür mit den unruhigen Wellen zu tanzen.
Der Kapitän erklärte, dass das Schiff über 4 weitere Maschinen verfüge, die “defekte” nun runtergefahren werden musste und sie versuchen dafür eine andere zum Starten zu bringen…daaaas dauert…egal, wir gehen nun mal gemütlich Kaffee trinken und frühstücken…
Mit 4-5 Stunden Verspätung trudeln wir dann sicher in den Hafen von St. Lucia ein …lieber spät, als gar nicht!!!
Via lokales Minibüssli fahren wir einmal quer durch die sehr grüne, üppige Insel und spazieren zum Strand…die Wellen sind aber dermassen gross, dass wir es nicht wagen reinzugehen und als dann noch beginnt zu Regnen , machen wir uns wieder in Richtung “Hotel”…
Nach all diesen anstrengenden Tagen mit Landgängen haben wir endlich einen erholsamen Seetag da haben wir jeweils nur einen einzigen Termin, dafür umso einen wichtigeren: die Happy Hour
um 16 Uhr
Bereits am 1. Tag lernten wir zufällig Marti und Hans, ein sehr nettes holländisches Paar kennen…uns so ist es zu unserem gemeinsamen Ritual geworden, die Happy Hour zu geniessen! Da können wir mal so richtig Psycho-Hygiene betreiben uns so richtig gehörig lästern…endlich mal gute, vernünftige Diskussionen und Gespräche
13. Jan…Willemstad, Curacao……
14. Jan…Oranjestad, Aruba……
15. Jan…Seetag……
16. Jan…Georgetown, Cayman Island…
An Bord haben wir ja “Amerikanische News”…Wenn man die hört und sieht, kriegt man echt Magengeschwüre und noch mehr graue Haare!!!
Am 8.1.15 wurde ja dieses grausame Attentat in Paris verübt…Da erzählt diese Gummsel auf CNN doch allen Ernstes, dass wir Europäer doch selber Schuld daran seien, wir hätten nach dem 2. Weltkrieg doch die Moslems reingeholt, um das zerstörte Europa wieder aufzubauen?!?! Wer ist da nun Wahrnehmungs gestört?!?!
Und natürlich rät die Amerikanische Regierung den dummen, manipulierbaren Amerikanischen Staatsbürgern von Reisen nach Europa DRINGEND ab!!! Denn, es sei viiiiel zu gefährlich!!!???? Ich kapier’s echt nicht!!!
Und ich sag euch, die doofen Diskussionen, die wir nun an Bord haben…Ich frag die (Amis) dann allen Ernstes was sie glauben sei nun wirklich gefährlicher und dramatischer: einen Anschlag in Paris…oder einen mindestens wöchentlichen blutig endenden Amoklauf (z.B. in einer amerikanischen Schule) oder dass sich ein Schuss aus einer Waffe in einem Privathaushalt löst und irgendjemand erschossen wird??? Tragisch, oft erschiesst ein zum Teil nur gerade mal 4-jähriges Kind ein anderes!!! Während dem Spielen geraten sie an eine ungesicherte Waffe, killen dann ungewollt ihren Spielgefährten oder ihre Eltern!!! Wie bescheuert, absurd und krank ist denn DAS??? Bei solchen Diskussionen knallen bei mir echt beinahe die Sicherungen durch……ich versteh’s einfach nicht!!!
17. Jan…letzter Seetag…bevor wir am 18. Januar wieder sicheren Boden unter unseren Füssen haben und in Tampa, Florida eintreffen
Unser Fazit:
Die Karibik hat uns nicht wahnsinnig gut gefallen…die Strände sind herrlich (weisser Sand, türkisfarbenes Wasser und Palmen, die im Wind tanzen…) und wenn man ein tolles, teures Hotel an einer einsamen Bucht gebucht hat, zahlt man zwar seinen Preis, doch ist es sicherlich ein Traum!!!
Die einzelnen Inseln sind viel zu stark überbaut…und eine gleicht der anderen…und die meisten sind uns einfach zu amerikanisch…dazu überfluten die Kreuzfahrtschiffe mit ihren Massen zusätzlich, was den einstigen Charme und Reiz dieser Inseln und Menschen für immer verschwinden lässt
Zum Schiff: eine grosse Enttäuschung!!! Wir entschieden uns nochmals eine Kreuzfahrt mit Holland America zu machen, weil gerade letztes Mal das Essen so genial war und das Personal so super freundlich…doch dieses Mal genau das Gegenteil!!! Weiss nicht, ob es damit zusammenhängt, weil die Tour von Amerika aus gestartet ist und es mit dem Klientel zu tun hat…KEINE AHNUNG!!! Tippe aber eher auf ein Führungsproblem…
Dazu kamen wir mal wieder zur Erkenntnis und zur Erleuchtung, dass in Zukunft das Reisen mit einem Schiff für uns nur als Repositioning in Frage kommen wird!!!
Zurück in Tampa…um überhaupt nach Amerika einreisen zu können, mussten wir schon von Peru aus viel im voraus planen, uns überlegen und einige Entscheidungen fällen…Das ESTA-Formular mussten wir vorab online ausfüllen, und wenn’s gutgeheissen wird, erst dann darf man den amerikanischen Luftraum “betreten”…und bei der Einreise muss man der Immigration natürlich ein akzeptables Ausreise-Ticket (aus Nordamerika heraus) vorlegen…
Eigentlich wollten wir anschliessend nochmals nach Kuba, bevor das Embargo aufgehoben wird. Doch da aber Cancun, Mexico, das Tor zu Cuba ist, wird’s schon problematisch, denn Mexico gehört zu Nordamerika…und da wir die willkürliche, problematische Amerikanische Immigration kennen, wollten wir nichts riskieren…zu dooooof…
Für den 23. Januar haben wir ein sehr günstiges Flugangebot gefunden…Morgens um 8 Uhr haben wir von Tampa einen einstündigen Flug nach Fort Lauderdale…da unser Anschlussflug aber erst um 23 Uhr losgeht, haben wir viiiiiiiiiiiiiele Stunden zu überbrücken …vor allem, auf einem stark runtergekühlten Flughafen ohne wirkliche Infrastruktur, das macht vielleicht Spass
…es gibt wohl 4 Terminals, aber alle Restaurants sind geschlossen, weil an allen gleichzeitig Umbauarbeiten vorgenommen werden?!?! Wie viel Sinn ergibt denn das??? Ach klar, fast vergessen, wir sind ja noch immer in AMERIKA!
Da wir ja leider auch längst noch nicht Einchecken können, haben wir unser Gepäck am Hals, sodass es uns zu umständlich ist, einen Bus zum nächsten Mc Donalds zu schnappen…
3 Stunden vorher, um etwa 8pm, nach dem Einchecken haben wir endlich Einlass in den Transitbereich, wo wir uns dann mit grossem Hunger auf direktestem Weg ins nächste Restaurant machen und uns den knurrenden Bauch vollschlagen
Obwohl wir nach dem Boarding sehr müde sind, schlafen wir während dem ca. 7-stündigen Flug kaum, weil die Bordelektronik der Norwegian Air nicht schlecht ist und viele Filme zur Auswahl stehen, die wir nicht verpassen wollen…Ich weiss, wir sind manchmal schon unmöglich und unverbesserlich
Am Mittag des folgenden Tages kommen wir in London an…ein komisches Gefühl, nach mehreren Monaten unserer Reise wieder zurück in Europa zu sein…doch schöööön
Um 16 Uhr hebt die Maschine der Norwegian Air ein weiteres Mal ab und wir nehmen Kurs auf Las Palmas, Gran Canaria Wer hat denn schon Lust auf das winterliche Mittel-Europa???
(…dass war nun aber ein bisschen fies, nicht wahr…
…?)
Gute 4 Stunden später holt uns Roque vom Flughafen ab…feudal, dieser Service, und nach diesen vielen Stunden des Wartens und des Unterwegsseins, wissen wir es noch viel mehr zu schätzen als eh schon…
Nach Gran Canaria zu gehen, war wirklich eine ganz spontane Entscheidung…Wir suchten irgendeinen Ort, an dem es sicher ist, nicht zuuu kalt, wo wir für ein Weilchen eine Basis haben, um weitere Pläne zu schmieden, denn die haben wir nach wie vor noch nicht…
Und über die Google-Suchmaschine haben wir den günstigen Flug entdeckt und so landeten wir schlussendlich hier
Vorerst haben wir hier für einen Monat (von Roque) eine Wohnung gemietet, mit der Option zu verlängern. Zwar hat auch uns hier die Kaltfront eingeholt und es ist ziemlich frisch, vor allem der permanent fegende, stürmende Wind. Muss immer aufpassen, dass wenn ich die Wäsche wasche und sie dann oben auf der Dachterrasse zum Trocknen an die Wäscheleine hänge, dass ich danach nicht einen Flug nach Teneriffa buchen muss, um dort meine weggeblasene Wäsche wieder abzuholen
Obwohl wir uns auch in der Wohnung den Hintern abfrieren, geniessen wir es mal wieder so viel Raum für uns zu haben…mal wieder eine eigene Wohnung (hahaaa…wir hätten noch ein Zimmer frei, das wir nicht benötigen….falls ihr mal in den Urlaub nach Gran Canaria wollt )…mal wieder eine Küche, wo ich Kochen kann…(okay, mit wenigen Einschränkungen müssen wir auch hier rechnen…ich kann jeweils nur mit einer von vier Platten kochen, sonst haut es ständig die Sicherungen raus
…/ heisses Wasser kommt auch fast keins aus dem Hahn…so dachten wir, benutzen wir halt den Geschirrspüler, doch keine gute Idee, da kommt nämlich noch weniger Wasser und das Geschirr bleibt noch schmutziger…) Aber kleine, unbedeutende Details, wir sind in Spanien und da ticken die Uhren etwas langsamer und schliesslich sind hier nun alle dem Karnevalfieber verfallen!